mehrwegmensch – ein projekt, die Unstrukturierten schattenhaften hilfeschreie aus träumen und gedanken in eine passende klangliche welt zu transportieren.
lyrische kreativität, etwas KI, und das notwendige digitale know how, das rohe in das gewünschte endwerk zu formen. in gewisser weise eine Form der selbsttherapie, und nicht existent, um im breiten mainstream anerkennung zu finden. Wenn es gefällt, wunderbar, freut mich für dich, wenn es jemand nicht mag, spielt das keine Rolle für mich.
Für viele Künstler ist KI-Musik ein klares Feindbild, wohl vor allem, da die zugehörigen tools mit vorhandener Musik trainiert werden, und als bedrohliche konkurrenz gesehen werden.
Als Nichtmusiker habe ich da eine weniger emotionsbehaftete Sicht. Ich stelle mal in den Raum, dass das Musikverständnis eines jeden Künstlers vor allem auf dem basiert, was er selbst im Leben gehört/gesehen hat, angereichert von Wissen, das ebenfalls weitestgehend auf bereits geläufige Muster zurückgreift. aus dieser sicht ist er ebenfalls mit vorhandener Musik „trainiert“ worden.
Der Einsatz von KI in Kunst, Grafik, Musik oder Fotografie dient nicht dazu, Schöpfungshöhe zu erreichen, sondern den kreativen Prozess zu unterstützen. sie ersetzt keine künstlerische Vision, sondern erweitert sie – sie hilft, Ideen zu Strukturieren, Gedanken zu visualisieren, ästhetische Wege zu erkunden. sie ist lediglich werkzeug, ein instrument.
Ich sehe mich nicht als Musiker, doch ki-Tool bieten mir die Möglichkeit, Vorstellungen greifbar zu machen, wie ein Skizzenblock für das Unsichtbare. Sie unterstützt, inspiriert und beschleunigt, ohne das Menschliche zu verdrängen. Die Kunst bleibt im Kopf und im Herzen, die KI ist nur das Werkzeug, das sie sichtbar macht. Jede technische Neuerung hat die Kunst verändert. Pinsel, Kamera, das Mischpult, smartphone. immer gab es Stimmen, die im Neuen den Feind sahen. Doch Kunst war nie Besitzstand, sondern fortBewegung. KI ist die logische Fortsetzung dieser Entwicklung: Sie verknüpft künstlerische und künstliche Intelligenz zu einer Symbiose, die Kreativität nicht mindert, sondern vervielfacht. Wer sie verteufelt, stellt sich selbst still – und verschwindet im Rauschen der Zeit. auch wenn ich doch einiges in bezug auf künstliche intelligenz selbst sehr bedenklich finde, aufhalten wird diesen prozess wohl keiner von uns.
So kann ich meinen gedanken in den passenden kosmos überhelfen. Ich habe zu meinen auf papier gebrachten Illusionen immer eine spröde Vision, wie das fertige Resultat auszusehen, oder besser, zu klingen hat.
Und sind wir mal ehrlich, als Fotograf und Fotokünstler hätte ich konsequenterweise auch jedes Smartphone mit einer guten Kamera verteufeln, als konkurrenz sehen müssen, da diese es jeder „Normalsterblichen“ person ermöglichte, ohne jedes technische grund Wissen oder die passende Ausbildung gute Bildergebnisse zu verwirklichen.
